Warum viele Marketingmaßnahmen hinter ihren Möglichkeiten bleiben
Viele Unternehmen investieren kontinuierlich in Marketing – in Websites, Social Media, E-Mail-Kampagnen, Messen oder digitale Werbung. Trotzdem bleibt oft eine zentrale Frage unbeantwortet:
Welche Maßnahmen tragen tatsächlich zum Unternehmenserfolg bei?
Die Herausforderung liegt selten im Mangel an Daten. Im Gegenteil: Die meisten Unternehmen verfügen heute über mehr Informationen als je zuvor. Website-Besucher, Newsletter-Abonnenten, Leads, Kundenanfragen oder Kampagnenergebnisse werden an unterschiedlichsten Stellen erfasst. Das eigentliche Problem besteht darin, diese Informationen sinnvoll miteinander zu verknüpfen und daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Genau hier setzt datengetriebene Marketingpraxis an.
Wenn Daten vorhanden sind, aber niemand den Überblick hat
In vielen Unternehmen existieren verschiedene Systeme nebeneinander:
- Kundendaten werden im CRM verwaltet.
- Newsletter laufen über ein E-Mail-Tool.
- Die Website liefert Besucherzahlen und Nutzerverhalten.
- Werbekampagnen erzeugen weitere Daten in separaten Plattformen.
Jedes System erfüllt seinen Zweck. Doch häufig fehlt die Verbindung zwischen den einzelnen Datenquellen. Dadurch entstehen Informationslücken, die Entscheidungen erschweren.
Ein Beispiel:
Ein Interessent besucht mehrfach die Website, lädt eine Broschüre herunter und meldet sich zum Newsletter an. Wenige Wochen später stellt er eine Anfrage und wird Kunde. Die Informationen zu diesen einzelnen Schritten liegen oft in unterschiedlichen Systemen vor – ohne dass die Zusammenhänge sichtbar werden.
Das Ergebnis: Marketingpotenziale bleiben ungenutzt.
Drei Begriffe, die in diesem Zusammenhang häufig fallen
1.CRM – Kundenbeziehungen strukturiert verwalten
Hinter CRM (Customer Relationship Management) verbirgt sich eine Softwarelösung, die Kunden- und Interessentendaten zentral bündelt. Ziel ist es, Kontakte, Aktivitäten und Vertriebsprozesse transparent zu dokumentieren.
Ein CRM beantwortet Fragen wie:
- Wer ist der Ansprechpartner?
- Welche Anfragen gab es bereits?
- Welche Produkte oder Leistungen wurden nachgefragt?
2.Marketing Automation – Prozesse intelligent unterstützen
Marketing Automation ermöglicht die automatische Steuerung wiederkehrender Marketingaufgaben.
Beispielsweise können Interessenten nach dem Download eines Whitepapers automatisch weitere relevante Informationen erhalten. Dadurch entstehen strukturierte Kommunikationsprozesse, die Interessenten gezielt durch den Entscheidungsprozess begleiten.
3.MarTech-Stacks – das Zusammenspiel aller Marketingtechnologien
Der Begriff MarTech-Stack beschreibt die Gesamtheit aller Marketingsysteme und deren Vernetzung.
Dabei geht es weniger um einzelne Tools als um die Frage:
Wie gelangen Daten von einem System ins nächste und wie entstehen daraus verwertbare Erkenntnisse?
Genau an diesem Punkt entscheidet sich häufig, ob Marketing lediglich Aktivitäten erzeugt oder messbare Ergebnisse liefert. Lesen Sie dazu mehr in den folgenden Blogs – MarTechStacks, CRM, Marketing Automation
LOER MARKETING unterstützt Sie dabei, bestehende Marketing- und Vertriebssysteme sinnvoll miteinander zu vernetzen, Daten nutzbar zu machen und daraus messbare Marketingprozesse zu entwickeln. Denn Technologie entfaltet ihren Nutzen erst dann, wenn sie konkrete Geschäftsziele unterstützt.


Kommentare sind geschlossen.